scriptum-Spezial am 12. Mai 2019 in Hamburg!


HTK academy
Museumstraße 39
22765 Hamburg

Werkstattleitung:
Marleen Krallmann
Albert-Jan Pool

Grober Ablauf
10–12.30 Uhr Kennenlernen & Textura-Anleitung
12.30–13 Uhr »Textura: Von Rom bis Gutenberg« (Vortrag: Marleen Krallmann)
13–14 Uhr Mittagspause
14–16.30 Uhr Antiqua-Anleitung
16.30–17 Uhr »Schrift kommt vom Schreiben« (Vortrag: Albert-Jan Pool)

- mind. 10, max. 22 Teilnehmende

Kosten: 195€
Bei Ermäßigung: 125€ (z.B. Student*innen oder AGD-Mitglieder u.v.m.)
+Materialkosten: 25€*
alle hier gelisteten Preise verstehen sich inkl. 19% MwSt.

*Jede*r Teilnehmende erhält mindestens folgende Materialien:
Federhalter mit 2 Federn, Federdose, Schreibvorlagen und verschiedene Übungsblätter, Schreibpapier und einen schönen Arbeitsplatz mit Werkstatt-Infrastruktur!
Infobrief-Download

Anmeldungen und Fragen an: scriptum@marleenkrallmann.com


siehe auch: scriptum-Spezial am 11. Mai in Hamburg!


scriptum-Spezial: Von der Kursiven zur Fraktur
In dieser Tageswerkstatt werden Albert-Jan Pool und Marleen Krallmann mit den Teilnehmenden die verbundene Schreibweise von Kursive und Fraktur mit Breitfeder und Tusche durchleuchten. Dafür schreiben wir die anspruchsvolle humanistische Kursive und die Schreibmeisterschrift der Gotik: Die Fraktur.


Humanistische Kursive – die Basis unserer Handschrift
Die humanistische Kursive (hier etwa Mitte 15. Jh.) dient auch heute noch als Grundlage für eine schöne Handschrift. Vor allem die italienischen Schreibmeister zwischen etwa dem 15. und 19. Jh. entwarfen ganz einfache bis krass ornamentale Kursiven — passend zu den gestalterischen Formen ihrer Zeit.

Fraktur — Schriften der Schreibmeister
Die Fraktur (hier etwa Mitte 16. Jh.) diente in der Gotik und der Renaissance vor allem dem kanzleiischen Schriftverkehr. Besonders in Deutschland, England und den Niederlanden wurde sie lang geschrieben und von Schreibmeistern weiter entwickelt. Heute lässt sich vielseitig mit ihrer ausgefeilten Schreibweisen experimentieren.


Schreibwerkstatt
Die Teilnehmer*innen studieren die historische Schrift vom Großen ins Kleine und werden mit Tusche und Feder üben, üben, üben. Dabei legen wir während der Schreib­übungen hohen Wert auf die Genauigkeit in Detail und Gesamt­erscheinung der Schrift sowie auf die Körperhaltung und den fließenden Schreibakt. Bei unserem scriptum-Spezial werden Albert-Jan Pool und ich jeweils einen Vortrag halten, um auch geschichtlich einen guten Überblick zu ermöglichen!


Bin ich hier richtig?
Wenn du jetzt Lust hast, dich mit deiner Handschrift und der westlichen Kalligrafie neu oder tiefer zu beschäftigen, bist du hier auf jeden Fall richtig! Ich denke da vor allem an: Designer*innen, Schriftgestalter*innen, Illustrator*innen, Schriftkundler*innen (als Hobby oder professionell) und Menschen, die einfach ein Auge für Details haben. Linkshänder*innen sind besonders herzlich willkommen!





Foto: Jochen Hartz, 2018

Marleen Krallmann
Seit etwa sechs Jahren beschäftige ich mich
mit allem rund um das Schreiben. Handschrift
und Calligraffiti sind meine liebsten Themen, da mit ihnen das Schreiben auch heute noch lebt. In meinen Werkstätten fange ich deshalb mit grundlegenden, historischen Schrift-Beispielen an, die mit regelmäßiger Übung viel Raum zum Experimentieren und Spielen eröffnen!

hier gibt’s weitere Infos zu mir und meiner Arbeit:marleenkrallmann.comflickr.com
instagram.com



Foto: Mark Eckardt, 2005

Albert-Jan Pool
… ist ein Holländer der sich an der KABK in Den Haag von Gerrit Noordzij mit dem Schriftvirus infizieren lassen hat. Er glaubt  fest daran, dass Schrift vom Schreiben
kommt und dass Typografie nichts weniger
ist als schreiben mit vorgefertigter Schrift.
Seit 1987 lebt er in Hamburg, inzwischen mit
Familie, und unterrichtet Schriftgestaltung an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Lass dich auch anstecken!

hier gibt’s weitere Infos zu mir:muthesius-kunsthochschule.de



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